Pressemitteilung (7.5.2012)

Kleiderswerth Fair Fashion: Faire Mode in Kaiserswerth

Seit Anfang Mai bietet „Kleiderswerth“ am Kaiserswerther Markt hochwertige Damen- und Herrenmode an, die mit Rücksicht auf Mensch und Natur hergestellt bzw. gehandelt wurde. Die Geschäftsidee wurde für Kunden entwickelt, die sich nicht nur gut, sondern mit gutem Gewissen kleiden wollen. Entsprechende Zertifikate wie GOTS (Global Organic Textile Standard) oder das Fairtrade-Siegel dokumentieren, dass die Ware ökologisch und sozial nachhaltig produziert ist. So sind etwa Kinderarbeit, Pestizide und Wasserverschwendung Tabus. Die Lederartikel sind pflanzlich gegerbt. Neben kontrolliert biologisch angebauter Baumwolle oder Hanf wird auch auf recyceltes Material zurückgegriffen: Zum Beispiel bei den Swimshorts auf recycelte PET-Flaschen, bei den Gürteln auf ausgediente Fahrradreifen und bei den Taschen auf Sicherheitsgurte aus Überproduktionen. Die Ergebnisse sind eher als „Green Couture“ denn als „Öko-Look“ zu bezeichnen.

Der Düsseldorfer Norden (Bezirk 5), welcher im Jahre 2010 als erster Stadtbezirk als Fairtrade-Town zertifiziert wurde, erweitert damit konsequent sein Angebot an fairen Produkten. Von der Socke bis zum Sakko reicht die Produktpalette bei den Männern, die bislang in puncto Bekleidung in den nördlichsten Stadtteilen nahezu unversorgt waren. Neben Freizeitbekleidung findet sich bei Kleiderswerth auch das eine oder andere bürotaugliche Kleidungsstück. Das gleiche gilt für die Damenbekleidung, die sowohl Basics umfasst als auch modische Trends berücksichtigt.

„Die Fair Fashion Night, die im Herbst 2011 im Kaiserswerther Hotel Mutterhaus stattfand, hat mich so fasziniert, dass ich diesem Event ein dauerhaftes Angebot folgen lassen wollte“, berichtet die Inhaberin Kirsten Rutschke. Kaiserswerth hält sie schon allein deshalb für einen passenden Standort, weil sich dort das Modebewusstsein der Düsseldorfer mit der sozialen Tradition des Stadtteils verbindet. Außerdem erschien es ihr an der Zeit, dem durch verschiedene Leerstände drohenden Attraktivitätsverlust des Kaiserswerther Marktes entgegen zu wirken. Nun hofft sie, dass sich nicht nur ökologisch und sozial Engagierte, sondern auch Modebewusste von Kleiderswerth anziehen lassen.